Mantelpaviane – Echt haarig

Der Mantelpavian gehört zu den Säugetieren und ist in seinem Bestand nicht gefährdet. Was ihn so besonders macht und ihn von den anderen Pavians abgrenzt, gibt es im Folgenden zu erfahren.

Haariges Aussehen

Der Mantelpavian gehört zu der Ordnung der Primaten. Die Familie wird als Meerkatzenverwandte bezeichnet und die Gattung Paviane. Diese spezifische Pavianart hat einen gedrungenen und kompakten Körper. Weibchen erreichen eine Körperlänge von 50 bis 65 cm und sind somit kleiner als der männlichen Gefährten, welche bis zu 94 cm groß werden können. Lange Finger und Zehen zeichnen die Füße und Hände aus, welche frei von Haaren sind. Der Daumen ist besonders muskulös, um ein starkes Zugreifen zu ermöglichen. Kräftige und lange Gliedmaßen zeichnen den Mantelpavian aus. Ein bis zu 60 cm langer Schwanz ist typisch für diese Rasse. Die Schnauze steht bei dem großen Kopf sichtbar hervor und das rosa gefärbte Gesicht ist so wie der After haarlos. Männliche Mantelpaviane besitzen silbergraues Fell und eine schulterlange Mähne. Weibchen haben hingegen ein graubraunes und kurzes.

Lebensweise und Fortpflanzung

Mantelpaviane sind enorm behaart

Mantelpaviane sind enorm behaart

Der Mantelpavian ist im Nordosten von Afrika und auf der Arabischen Halbinsel weit verbreitet und ein Allesfresser. Geselligkeit gehört zu dem Grundwesen von Mantelpavianen. Eine Rudelbildung findet unter diesen Affen statt, wobei ein männlicher Pavian sich bis zu zehn Weibchen sucht, welche seinen Harem bilden. Dabei ist er der Anführer der Gruppe. Mehrere dieser Gruppen schließen sich oft zusammen und nehmen ein Gebiet von bis zu 30 km für sich ein. Wie wir Menschen sind sie am Tag aktiv und schlafen in der Nacht. Ihre Hauptbeschäftigungen sind die Kommunikation mit den Rudelmitgliedern und die Nahrungsbeschaffung.

Ein Mantelpavian ist ganzjährig fortpflanzungsfähig. Die weiblichen Affen sind mit drei Jahren geschlechtsreif, die männlichen hingegen erst mit vier bis fünf Jahren. Die Weibchen können allerdings nur jedes zweite Jahr schwanger werden. Nur der Rudelanführer darf die Weibchen seines Harems decken. Die weiblichen Tiere signalisieren ihre Paarungsbereitschaft indem ihr After sich dunkler verfärbt und sich vergrößert. Die Schwangerschaft dauert sechs Monate. Das Neugeborene ist anfangs in etwa 700 Gramm schwer und restlos schwarz. Die Gefährtinnen im gleichen Rudel helfen der Mutter bei der Aufzucht. In den ersten Lebenswochen hängt das Baby am Brusthaar der Mutter. Später sitzt es auf dem Rücken. Nach acht Monaten der Aufzucht verlassen die Jungtiere meist ihre Rudelgruppe.

Abgrenzung zu anderen Pavianarten

Andere Pavianarten haben kaum Haare. Höchstens die männlichen Paviane haben einen leichten Haaransatz am Hals oder im Nacken. Mantelpaviane haben hingegen bei beiden Geschlechtern überall außer an den Gliedern, im Gesicht und am After starken Haarwuchs.

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